HomeVideoZum Welt-Diabetes-Tag 2015: Warum wird die weltweite Diabetes-Epidemie nicht einfach gestoppt? | 14. November 2015 | www.kla.tv

Zum Welt-Diabetes-Tag 2015: Warum wird die weltweite Diabetes-Epidemie nicht einfach gestoppt? | 14. November 2015 | www.kla.tv



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Heute, am 14. November findet der Weltdiabetestag statt. Seit dem Jahr 2007 wird er als jährlich zu begehender Tag der Vereinten Nationen gehalten.
Zunächst zur Definition von Diabetes mellitus. Diabetes mellitus ist ein Sammelbegriff für verschiedene Stoffwechselstörungen. Dabei kommt es im Blut zu einer Überzuckerung, die zu einer Schädigung wichtiger Organe führt. Diabetes tritt in verschiedenen Untergruppen auf. Der Typ 2 Diabetes ist die häufigste Form. Er wird maßgeblich durch Fehlernährung und Übergewicht verursacht.
Der Typ 2 Diabetes hat heutzutage weltweit epidemieartige Ausmaße angenommen. Im Jahre 2010 gab es weltweit 285 Millionen Menschen mit Diabetes. Im Jahr 2030 steigt die Zahl gemäß Schätzungen auf 438 Millionen.

Gemäß dem Gesundheitsbericht 2014 der WHO ist Fettleibigkeit, das meint starkes Übergewicht, eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die meisten übergewichtigen Menschen leben in der amerikanischen Region. Sie machen dort 61 Prozent der Bevölkerung aus. Doch die europäische Region ist mit einem Anteil von 58,6 Prozent nicht weit davon entfernt. Übergewicht ist häufiger Auslöser für Typ 2 Diabetes. Die WHO Experten schlussfolgern: Aufgrund der weltweiten Zunahme von Übergewicht und Adipositas, das meint einen Body-Mass-Index von 30 und mehr, könnten künftige Generationen wieder kürzere Lebenserwartungen haben als heute.

Schon im Jahre 2007 zeigte eine wissenschaftliche Studie, die in der Fachzeitschrift „American Journal of Public Health“ veröffentlicht wurde, dass Limonaden dick machen und einen erheblichen Anteil an der Zunahme von Typ 2 Diabetes in der Bevölkerung haben.
Eine Lebensmittelstudie der Verbraucherorganisation Foodwatch untersuchte 2012 rund 1.500 Lebensmittel, die vor allem für Kinder hergestellt werden. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass rund drei Viertel der Produkte in die Kategorie der süßen und fettigen Snacks fallen und für Kinder ungesund sind.
Gemäß der Foodwatch Expertin für Lebensmittel Anne Markwardt, kann die Lebensmittelindustrie durch den Verkauf von Obst und Gemüse wenig Profit machen. Deshalb, ich zitiere: „Haben die Hersteller betriebswirtschaftlich größtes Interesse daran, möglichst viele unausgewogene Produkte zu verkaufen und die Kinder so früh wie möglich auf ungesundes Junkfood zu programmieren.“

Dies wirft Fragen auf. Warum erkennt die WHO nicht das Gebot der Stunde? Sie nimmt die Schwächung ganzer Völker und Milliarden an Behandlungskosten in Kauf, während eine Nahrungsmittelindustrie, die Menschen mit krankmachenden Nahrungsmitteln versorgt, ungestraft ihr Werk vorantreibt. Wie ist das möglich?

Über ein vergleichbares Phänomen berichteten wir in unseren Sendungen „Der Weltklimagipfel in Peru – ein Betrug, der fassungslos macht?“ vom 14.12.2014 und „Weltklimawandel – größte Herausforderung oder lukrativer Betrug?” vom 4.6.2015. In diesen Sendungen legten wir dar, wie der Weltklimarat an seiner CO2-Hypothese festhält, entgegen Tausenden namhaften Wissenschaftlern weltweit, die genau diese Annahme fundiert widerlegen.

Unsere zweiteilige Sendung vom 7. und 8. Mai 2015 „Dient der WWF als trojanisches Pferd für die Großindustrie?“ zeigte auf, wie auch die Stiftung WWF, die Welt-Umweltschutzorganisation, zulasten von Menschen und Umwelt doppelbödig agiert.

Es zeichnet sich ab, dass diese weltweit operierenden Organisationen lediglich einen tugendvollen Deckmantel zu liefern scheinen, unter dem globale Finanzeliten größte Verbrechen an der Weltgemeinschaft begehen.

von: ch./hm.
Quellen/Links:
– http://weltdiabetestag.de/
– http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/gesundheit-in-europa-zu-viel-alkohol-und-tabak-laut-who-a-1054245.html
– http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/wie-big-sugar-manipuliert-zuckerlobbyisten-treiben-forscher-vor-sich-her-13712648.html
– http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article107757688/Foodwatch-Drei-Viertel-der-Kinderlebensmittel-ungesund.html
– http://www.abendblatt.de/multimedia/archive/01093/foodwatchReport_1093669a.pdf
– http://www.dzd-ev.de/themen/diabetes-die-krankheit/zahlen/

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